• danielfeyler

Vermögenswirksame Leistungen – mit Geld vom Chef (kleines) Vermögen aufbauen


Bis zu 40 Euro können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern Monat für Monat über Vermögenswirksame Leistungen (auch VL oder VWL genannt) zukommen lassen. Auch wenn diese Summe auf den ersten Blick gering aussehen mag, so handelt es sich doch um geschenktes Geld, mit dem sich im Laufe der Jahre und mithilfe der richtigen Anlageform durchaus ein kleines Vermögen aufbauen lässt. Ohne Berücksichtigung von Kosten werden so bei 6 % jährlicher Rendite in 7 Jahre mehr als 4.000 Euro angespart. In 30 Jahren sogar fast 40.000 Euro. Und das wie gesagt geschenkt. Untersuchungen zufolge haben mehr als 20 Millionen Deutsche Anspruch auf Vermögenswirksame Leistungen (VL), jedoch nutzen nur 13 Millionen dieses geschenkte Geld tatsächlich.

Aufgrund des aktuellen Niedrigzinsumfeldes sind Anlagen abseits des Aktienmarktes (wie beispielsweise Banksparpläne oder Bausparverträge als Geldanlage) nicht mehr lukrativ. Die Anlage in einen Bausparvertrag wiederum ist an ein sehr spezielles Ziel geknüpft – ist nämlich nur dann rentabel, wenn man sicher weiß, dass man das Geld für eine Immobilie verwenden möchte und dafür noch dazu viele Jahre Zeit hat. Daher wollen wir diesen Bereich hier nicht weiter behandeln.

Verträge für vermögenswirksame Leistungen laufen typischerweise sieben Jahre – in den ersten sechs Jahren erfolgen Einzahlungen und das siebte Jahr ist ein Ruhejahr. Nach dem sechsten Jahr kann bereits das Sparen in den Nachfolgevertrag beginnen. Die Sperrfrist von sieben Jahren (6+1) gilt jedoch nur dann, wenn auch die staatliche Förderung genutzt wird. Die Förderung namens Arbeitnehmer Sparzulage setzt jedoch voraus, dass der Sparer maximal 20.000 Euro im Jahr verdient und ist daher nicht der Regelfall.

Es ist gar nicht so einfach, einen Anbieter zu finden, bei dem man Vermögenswirksame Leistungen (VL) ganz schlank in einen ETF investieren kann. Viele Banken ermöglichen dies beispielsweise nur über relativ kostenintensive Kooperationen mit Partner-Fondsgesellschaften wie der DWS oder Deka. Wer gerne auf ETFs setzen möchte, dem drängt sich in letzter Zeit ganz besonders finvesto aus dem Hause Comdirect auf.

finvesto ermöglicht einerseits das direkte Besparen eines von 76 ETFs und ist andererseits recht flexibel und auch verhältnismäßig günstig. Aufgrund der Kostenstruktur des VL-Depots (10 Euro p.a. je Depotposition) sollte man sich beim Sparen auf einen einzelnen und eher etwas marktbreiteren ETF konzentrieren. Hier bieten sich beispielsweise der S&P 500 oder der MSCI World an.

Aber auch wer gerne in aktive Investmentfonds investieren möchte ist bei finvesto gut aufgehoben. Immerhin werden dem Sparer hier 75 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag gewährt.


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